Muskelverspannungen

Muskelverspannungen

Muskelverspannungen

Bei Muskelverspannungen berichten mir Patienten oft von harten und verkrampften Muskelpartien, die alltägliche Bewegungen erschweren. In vielen Fällen ist die Muskulatur von Schultern und unterem Rücken das Problem. Begleitenden Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, Übelkeit und chronische Rückenschmerzen können die Lebensqualität erheblich einschränken.

Sie kennen das?

In den letzten Tagen waren Sie lange am Computer gesessen und haben wenig Zeit für Sport gehabt. Nun schmerzt der Rücken. Egal wie Sie sich dehnen oder wie oft Sie mit einer Schmerzsalbe einreiben, die Schmerzen sind für kurze Zeit besser, kommen aber wieder.

Dabei wollten Sie doch mit Freunden ausgehen, wenn Sie schon daran denken, dass Sie im Restaurant mehrere Stunden sitzen müssen, vergeht Ihnen schon die Vorfreude.

Auch haben Sie an einzelnen Stellen eine Verhärtung gespürt, die beim Draufdrücken besonders schmerzt. Massieren hilft hier auch nicht wirklich.

Oder Sie haben eine ungünstige Bewegung gemacht oder sich verkühlt und plötzlich spüren Sie einen Stich im Kreuz. Nicht auch noch jetzt ein Hexenschuss!

Von solchen oder ähnlichen Beschwerden, berichten mir meine Patienten häufig, nicht immer ist der Auslöser klar zu finden. In jedem Fall aber, drücken solche Schmerzen auch sehr auf die Psyche und erschweren den Alltag.

Welche Ursachen haben Muskelverspannungen?

Verspannungen entstehen oft als Reaktion auf Stress, Angst oder Anspannung. Doch auch schlechter Schlaf, übermäßige körperliche Belastung oder eine schlechte Körperhaltung können zu diesen Beschwerden führen. Die Symptomatik kann auch durch eine Unterversorgung an Micronährstoffen verursacht werden. Häufig berichten mir Patienten, dass Sie Probleme mit der Kiefermuskulatur haben, oder im Schlaf mit den Zähnen knirschen und dafür eine Knirschschiene vom Zahnarzt bekommen haben.

Was passiert bei Muskelverspannungen?

Wenn Muskeln verkrampfen, wird die betroffene Region schlecht durchblutet. Dieser Sauerstoffmangel führt zu Stoffwechselstörungen im Gewebe. Als Folge verhärten die Muskeln und beginnen zu schmerzen, was allgemein als Verspannung bezeichnet wird.

Wenn die Verhärtung des Gewebes die umliegenden Nerven reizt, entsteht oft ein unangenehmer Kreislauf: Das verstärkte Schmerzempfinden erhöht die Muskelspannung noch mehr, was zu weiteren Verkrampfungen führt. Die daraus entstandene Schonhaltung und der Bewegungsmangel führen langfristig zu einer Fehlhaltung, die wiederum ist eine der häufigsten Ursachen für schmerzhafte Verspannungen ist. Ein Teufelskreis beginnt.

Was können Sie selbst tun?

Meine Tipps für Ihre Schmerzen:

Schultern

Lassen Sie Ihre Arme locker hängen und heben Sie die Schultern so weit wie möglich an, bis Sie die Anspannung in den Schultern und dem oberen Rücken spüren. Halten Sie diese Position für einen Moment, dann lassen Sie die Schultern wieder entspannt fallen. Wiederholen Sie diese Übung mehrere Male. Mit der Zeit sollten Sie eine leichte Wärmeentwicklung in der betroffenen Körperregion spüren.

Nacken

Führen Sie folgende Übung aus: Greifen Sie mit der rechten Hand über den Kopf und legen Sie diese auf Ihr linkes Ohr. Lassen Sie den linken Arm locker hängen. Ziehen Sie den Kopf sanft mit der rechten Hand zur Seite, um eine leichte Dehnung in der seitlichen Nackenmuskulatur zu spüren. Diese Dehnung trägt zur Entspannung der Muskulatur bei. Wiederholen Sie die Übung auf der anderen Seite. Sie können die Dehnung auch variieren, indem Sie den Kopf leicht nach vorne neigen, um die hintere Nackenmuskulatur anzusprechen.

Rücken

Langsames Dehnen: Halten Sie sich an einem Geländer oder einer Stuhllehne fest und gehen Sie langsam Schritt für Schritt mit den Füßen zurück, während Sie den Rücken nach vorne neigen, bis er eine gerade Linie mit den Armen bildet. Stellen Sie Ihre Beine schulterbreit auseinander. Drücken Sie das Becken vorsichtig nach hinten und lassen Sie es langsam kreisen. Wichtig: Üben Sie dabei keinen übermäßigen Druck aus und brechen Sie die Übung ab, wenn starke Schmerzen auftreten.

Hohlkreuz und Katzenbuckel: Gehen Sie auf alle Viere und halten Sie den Rücken zunächst gerade. Die Knie sollten hüftbreit auseinander und die Arme schulterbreit am Boden abgestützt sein. Senken Sie langsam den Kopf in den Nacken und formen Sie dabei ein leichtes Hohlkreuz. Verweilen Sie kurz in dieser Position, bevor Sie den Kopf nach unten senken und den Rücken rund machen (Katzenbuckel). Wiederholen Sie diesen Bewegungsablauf mehrmals. So mobilisieren Sie die gesamte Wirbelsäule und dehnen gleichzeitig die Lendenwirbelsäule.

 

Bei wiederkehrenden oder langanhaltenden Muskelverspannungen ob akut oder chronisch habe ich gute Erfahrung mit meinen ganzheitlichen Therapien gemacht.  Lassen Sie uns über Ihre Beschwerden sprechen und gemeinsam eine individuelle Therapie für Sie finden, die sich gut in Ihren Alltag integrieren lässt.

Um Ihre persönlichen Fragen im vorab zu klären, biete ich ein kostenfreies Telefonat.

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