Glutensensitivität – Glutenempfindlichkeit

Glutensensitivität

Glutensensitivität

Manche Menschen haben nicht nur Probleme mit der Verdauung, sondern auch andere Beschwerden, die sie nicht miteinander in Verbindung bringen. Wer eine Glutenempfindlichkeit, auch Glutensensitivität genannt hat, kann sich verschiedene Beschwerden oft nicht erklären, denn nicht immer ist Gluten als Ursache offensichtlich.

Kennen Sie das?

Sie haben gerade ein leckeres Brötchen oder eine Portion Nudeln gegessen und dann geht es schon los im Bauch. Blähungen und Darmgeräusche, Bauchschmerzen und Durchfall.

Und dann immer diese Müdigkeit, ein Mittagsschläfchen wäre super, aber die Arbeit wartet, dabei wird es mit der Konzentration auch immer schwieriger.

Dies sind nur einige Beschwerden, von denen mir Patienten häufig berichten.

Was ist Glutensensitivität?

Als Glutensensitivität, auch bekannt als Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NCGS) ist eine Erkrankung, bei der Betroffene nach dem Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln ähnliche Symptome wie beim Reizdarmsyndrom oder der Zöliakie haben, jedoch ohne dass eine Zöliäkie oder Weizenallergie vorliegt. Der Darm ist somit nicht geschädigt, Autoantikörper sind nicht nachweisbar. Glutenüberempfindlichkeit ist ein komplexes und oft missverstandenes Gesundheitsproblem.

Welche Beschwerden haben Betroffene?

Folgende Magen-Darm Symptome sind typisch:

  • Bauchschmerzen, die häufig auftreten und in der Intensität unterschiedlich sind
  • Blähungen, mit Völlegefühl oder/und viel Gasbildung
  • Durchfall, häufig oder chronisch
  • Verstopfung
  • Übelkeit bzw. allgemeines Unwohlsein im Magen

Außerdem:

  • Kopfschmerzen, häufig oder Migräne
  • Gelenkschmerzen, ohne offensichtliche Ursache
  • Müdigkeit und chronische Erschöpfung die durch Schlaf nicht besser wird
  • Hautprobleme, Ekzeme, Hautausschläge oder Dermatitis
  • Stimmungsänderungen, wie Depression, Angst oder Reizbarkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten oder „Brain fog“
  • Muskelkrämpfe, häufig ohne klare Ursache

Welche Ursachen kann eine Glutensensitivität haben?

Einige Menschen können eine genetische Veranlagung dafür haben. Weiterhin kann eine Schwäche des Immunsystems für die Überreaktion auf Gluten oder andere Proteine im Weizen ursächlich sein. In meiner Praxis finde ich häufig ein Ungleichgewicht der Darmflora als Auslöser der Beschwerden, während Stress und Ängste die Symptome verstärken.

Wie können Sie herausfinden ob Ihre Symptome durch Gluten ausgelöst werden?

Führen Sie ein Tagebuch über Ihre Mahlzeiten, schreiben Sie ALLES, was Sie essen auf, auch das kleine Gummibärchen, das Sie sich immer mal wieder stibitzen. Tragen Sie Ihre Beschwerden dazu ein, mit genauer Zeitangabe, wann was auftritt. Anhand dieser Aufzeichnung können Sie eine Tendenz feststellen.

Dann machen Sie eine Ausschlussdiät, bei der Sie alle glutenhaltigen Lebensmittel weglassen, und notieren Sie ebenfalls Ihre Symptome bzw. Ihr Befinden.

Wenn es Ihnen mit der Ausschlussdiät besser geht, könnte es sein, dass Sie Gluten nicht vertragen.

Sie möchten sich endlich wieder wohlfühlen und wieder mit beiden Beinen im Leben stehen? Dann begleite ich Sie gerne auf diesem Weg. Ich habe in meiner Praxis gute Erfahrungen mit meinen ganzheitlichen Therapien bei Magen-Darm-Erkrankungen gemacht, die auch die Ursache in die Behandlung mit einbeziehen. Gemeinsam finden wir eine geeignete Therapie für Sie, die gut in Ihren Alltag integrierbar ist.

Sie möchten weiter Infos und haben persönliche Fragen, dann nutzen Sie gerne mein Angebot eines kostenfreien Telefonats.

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Ich freue mich auf Sie.

Lesen Sie in einem weiteren Beitrag über Nahrungsmittelallergien und Zöliakie!  Hier klicken!


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